Eine kleine Reise über die Münchner Wochenmärkte

Bevor wir zur ersten Station unserer Reise kommen, müssen wir Ihnen eine Frage stellen: Kennen Sie Österreichs flüssiges Gold? Nein? Dann müssen Sie unbedingt auf dem Wochenmarkt Messestadt Riem am Willy-Brandt-Platz vorbeischauen.

Einmal im Monat bietet hier das Winzergut Prabatsch-Aichinger seine vielfältigen Weinspezialitäten an und verführt mit seiner erlesenen Bandbreite zum Verweilen und Verkosten. Doch nicht nur für Weinliebhaber ist einiges geboten, der Wochenmarkt wird mit seinem umfangreichen Sortiment fast allen Geschmäckern gerecht – von Käse über Fisch zu Fleisch, Gemüse und Obst ist alles vorhanden, was das Herz begehrt.

Also los, auf geht’s zu einer kulinarischen und regionalen Entdeckungsreise, jeden Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr am Willy-Brandt-Platz. Unseren nächsten Halt legen wir am Samstag von 07.00 bis 13.00 Uhr am Schweizer Platz / Ecke Graubündener Straße ein. Was es hier Sehenswertes gibt? Na, unseren Wochenmarkt Fürstenried-West, der gespickt ist mit allerlei regionalen Leckereien und Spezialitäten.

Da reihen sich unter anderem dicht an dicht die Fischzucht Mossmühle an Keese’s Käsespezialitäten, der Feinkostladen Wöller an die Metzgerei Wimberger und die Fa. Steingraben mit ihrem Biovollsortiment. Und noch viele Standl mehr regen zum Schnabulieren ein und zum Befüllen der Einkaufskörbe mit hochwertigen Lebensmitteln aus der Region. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle, allein schon, um das bunte Markttreiben an einem sonnigen Samstag zu beobachten.

Für die „Wilden“ unter uns wird vor allem an unserer nächsten Station, dem Wochenmarkt am Lerchenauer-See, etwas geboten. Jeden Freitag von 13.00 bis 18.00 Uhr gibt es beim Standl Wildfleisch Ostallgäu diverse Wildfleischspezialitäten und die richtigen Wildgewürze oder ein Ammerseer Lamm und indischen Chutneys gleich dazu, für alle, die es etwas exotischer mögen.

Doch auch für die nicht ganz so abenteuerlustigen Schlemmer unter uns gibt es dort jede Menge zu entdecken. Wie wäre es mit mediterraner Feinkost beim Standl von Feinkost Mirandela? Unter anderem laden hier herrlicher Schafskäse, Dips, Tapas, Saucen, Brotaufstriche oder feinste Olivenöle zum Probieren ein. Lassen Sie sich zu einer ausgefallenen Brotzeit der etwas anderen Art inspirieren, oder kochen Sie sich pünktlich zum Wochenende ins entfernte Andalusien mit einer feinen Gazpacho.

Die nächste Station unserer Reise führt uns zum Wochenmarkt in der Au am Mariahilfplatz. Hier kommen jeden Samstag von 07.00 bis 13.00 Uhr unsere Naschkatzen und Baumstriezel-Liebhaber voll und ganz auf ihre Kosten. Der Hefeteig wird über einer offenen Feuerstelle gebacken und kann dann sofort genüsslich verzehrt werden. Doch auch ein Standl weiter, bei Zwickl, lassen sich verschiedene süße Leckereien finden, und natürlich ist nicht ganz so schwere Kost ebenfalls vertreten, etwa beim Gärtnerhof Teising. Leckeres Obst, Gemüse, frischer Fisch und alles für den täglichen Bedarf lässt sich bei den verschiedenen Standln auf dem Wochenmarkt finden, natürlich immer aus regionalem Anbau.

Weiter geht’s zu unserem kleinen, aber feinen Wochenmarkt am Giesinger Bahnhofsplatz. Wie immer finden wir auch hier in einer gemütlichen Atmosphäre, die stets zu einem kleinen Plausch mit den Standlbesitzern einlädt, vielfältige und vor allem hochwertige Lebensmittel im Angebot. Weniger ist oft mehr, das trifft hier voll und ganz zu, denn trotz der wenigen Standl herrscht hier jeden Freitag von 13.00 bis 18.00 Uhr reges Markttreiben mit einem vielfältigen Sortiment.

Am Thüringer Eck nach Feierabend eine Bratwurst schlemmen und dann genüsslich mit einem frischen Fisch aus der Forellenzucht Loisachtal Kneidl ins Wochenende starten – was gibt es Besseres?

Unseren letzten Stopp legen wir am Wochenmarkt in Untersendling am Margaretenplatz ein. Hier öffnet jeden Samstag von 07.00 bis 13.00 Uhr ein sehr kleiner Wochenmarkt seine Standl. Doch bevor Sie das Wort klein auch nur irgendwie abschrecken kann – es ist alles vorhanden, Bäcker, Metzger, Blumen, Hähnchen, Honig, Fisch, Fleisch, Käse und vieles mehr. Ein kleiner Insidertipp am Rande: Der Bäckerwagen ist manchmal nur bis circa 11 Uhr vor Ort, weil dann schon oft alles wegen des großen Ansturms ausverkauft ist.

Ein früher Besuch lohnt sich also, um frische Sachen fürs Wochenendfrühstück, fürs Mittag- oder Abendessen zu besorgen.

Doch irgendwann nimmt selbst die schönste Reise ein Ende, und es ist Zeit für ein Fazit: Natürlich sind unsere Wochenmärkte nicht mit unseren anderen großen Märkten wie dem Viktualienmarkt zu vergleichen, schon allein von der Größe her, aber sie sind ideal, um in den jeweiligen Vierteln den Bedarf nach fair und regional erzeugten Produkten zu decken.Und wir können mit unserem Besuch unsere Landwirtschaftsbetriebe im direkten Umland unterstützen, ohne einen bisweilen langen Weg in die Innenstadt auf uns nehmen zu müssen.​

Also auf zu unseren Wochenmärkten – immer eine gesunde Entscheidung!

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